Arosa Classic Car - Amweg Motorsport

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Arosa Classic Car

Berichte
Arosa Classic Car 2022, 01.-04.09.2022
Urs Gehrig/06.09.2022

Thomas Amweg wieder Tagessieger

Thomas Amweg war auch in der 18. Arosa Classic Car nicht zu schlagen. Nach der Anreise der Teilnehmer und der Wagen- und Dokumentenkontrolle fand am Donnerstagabend der
traditionelle Corso durch Arosa vor einem begeisterten Publikum statt.

Am Freitag standen für die Teilnehmer bei idealen Bedingungen zwei Trainingsläufe auf dem Programm, schliesslich müssen sich die Fahrer mit den 76 Kurven auf der 7.3 km langen Strecke von Langwies nach Arosa vertraut machen. In den Trainingsläufen bemerkte Thomas, dass der Tourenzähler seines Martini Mk 50-30 nicht richtig funktionierte. Stefan Herren baute am Abend den Tourenzähler in Fredys Eigenbau zu Hause aus. Christine brachte ihn am Samstagmorgen nach Arosa, wo er von Chefmechaniker Wisel in Windeseile ausgetauscht wurde. Für die Rennläufe war das Auto nun bereit und alles funktionierte wieder einwandfrei.

Wie es sich für die Arosa Classic Car gehört, ging es auch in diesem Jahr nicht ohne Regen. So mussten die Teilnehmer, die am Freitag noch auf Slicks unterwegs waren, für die Rennläufe 1 und 2 Regenreifen aufziehen. Unter diesen Bedingungen war Thomas mit 4’41“ und 4’50“ rund eine halbe Minute länger von Langwies nach Arosa unterwegs als bei seinem Streckenrekord (4’06“).

Am Samstagabend hörte es auf zu regnen und für den Sonntag versprach die Wetterprognose Sonne mit Wolken, aber trocken. Die ersten Fahrer, die am Ziel eintrafen, meldeten dann auch, dass die Strecke bereits trocken sei; es konnte also wieder von Regenreifen auf Slicks umgerüstet werden. Um die Mittagszeit waren dann die Vollgaspiloten der Competition Formula an der Reihe. Mit der Startnummer 401 eröffnete Thomas die Zeitenjagd und erreichte das Ziel nach 4’12,71“. Damit war er knapp 14“ schneller als der Zweitschnellste, Lokalmatador Roger Moser. Am späteren Nachmittag brachte Thomas im vierten Lauf sein Auto mit einer Zeit von 4’15,42“ sicher ins Ziel und stand als Tagessieger und Gewinner des Arosa-Bänklis fest.


Bei seiner siebten Teilnahme an der Arosa Classic Car ist dies nach seinem, durch einen Fahrfehler verursachten, Ausfall im letzten Jahr der sechste Tagessieg.

Die Strecke
• Start in Langwies 1374 m ü. M.
• Ziel in Arosa 1738 m ü. M.
• Länge 7,3 km davon 1,2 km Bergabstrecke
• 76 Kurven
• 422 Höhenmeter
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