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Klassensieg im BMW GT4 von Adrenalin-Motorsport
Bericht von Manuel / 27.06.18
  
Am Freitagvormittag machte ich die erste Sitzprobe im BMW GT4 und musste mich auch sofort mit den vielen Knöpfen am und ums Lenkrad vertraut machen.

Erste Trainingsmöglichkeit war von 16.00 Uhr bis 18.00 Uhr. Geplant war, dass jeder der drei Fahrer drei Trainingsrunden absolviert. Da leider das Training eine ganze Stunde unterbrochen war (Unfall Bereich Hazenbach) konnte ich nicht mehr ins Training eingreifen und musste somit ohne Testrunden am Samstagmorgen in das Zeittraining. Während den vier Qualirunden konnte ich mich langsam mit dem neuen Rennfahrzeug vertraut machen und war danach sichtlich begeistert.

Der BMW hat ein riesen Potential und macht unglaublich Spass zum Fahren. Es fühlt sich an wie auf Schienen. An die Bremsen muss ich mich noch gewöhnen, da wir hier keine Bremskraftverstärkung haben. Aber es geht Runde für Runde besser.

Für das Team, das in der Klasse SP8T startete, war die Platzierung Nebensache. Wichtig war, dass wir Fahrer uns an das neue Fahrzeug gewöhnen und uns Runde für Runde steigern konnten.
 
Für das 4H-Rennen entschied ich mich für den letzten Stint. Meine zwei Fahrerkollegen spulten ihre Runden reibungslos ab und Benjamin übergab mir das Steuer als Klassenerster. Beim rausfahren aus der Boxengasse bemerkte ich ein Problem mit der Elektronik. Dadurch musste ich direkt wieder in die Box. Nach einem Reset der Fahrzeugelektronik wurde das Problem schnell behoben und ich konnte mit dem Fahrzeug #160 wieder ins Renngeschehen eingreifen. Nach vier Stunden wurde ich als Sieger in der SP8T mit der Zielflagge abgewunken.

Es hat unglaublich Spass gemacht. Am Anfang meines Stints war an gewissen Streckenabschnitten lange Code 60 und dadurch konnte ich nie eine freie Runde absolvieren. Gegen Ende des Rennens begann es im Bereich Bergwerk und Hohe Acht leicht zu nieseln. Aber das Auto hat sich richtig gut angefühlt und ich konnte mich Runde für Runde steigern. Das Ziel war es den GT4 unfallfrei ins Ziel zu fahren und Erfahrungen zu sammeln.

Vielen Dank an die Mannschaft von Adrenalin-Motorsport und an meine Fahrerkollegen Uwe Ebertz und Benjamin Mazatis.
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